Thailändische Schriftzeichen in Zeitungungen und auf Plakaten - Homepage von Erwin Sepp

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Thailändische Schriftzeichen in Zeitungungen und auf Plakaten

Thailändisch > Einleitung

Der nebenstehende Zeitungsausschnitt zeigt zum Einen, dass der Text ohne Zwischenräume zwischen jedem Wort geschrieben wird. Zwischenräume werden erst am Ende eines Sinnzusammenhanges eingefügt. Dies entspricht etwa dem Abstand am Ende eines Satzes oder nach einem Satzzeichen (letztere gibt es nicht im Thai). Im Gegensatz zu unseren festen Regeln für Zwischenräume liegt es im Thailändischen mehr im Ermessen des Schreibers, wo er Zwischenräume einfügt.

In dem Bild sind die Schriftzeichen in ihrer abgerundeten Form verwendet. Dies entspricht am ehesten von der Form den Zeichen in Handschrift. Die Schriftzeichen die in meinem Internetauftritt erscheinen sind die mehr kantige Variante. Beide sind noch gut zu lesen. Ein Blick auf die Überschrift in dem Bild zeigt eine sehr abstrakte Form der Zeichen. Solche Formen sind auch häufig bei Plakaten und Schildern vorzufinden. Damit habe ich noch meine liebe Not. Einige Zeichen sind durchaus gut zu erkennen, aber für den Rest brauche ich noch viel Übung.

zeitungstext.jpg

Dieses Bild zeigt eine Überschrift in der Zeitung. Diese Zeichen sind auch an den Stellen etwas kantig, wo die auf diesen Seiten verwendete Computerschrift Rundungen aufweist. Aber im Großen und Ganzen noch gut zu lesen.

Das letzte Bild zeigt ein Inserat. Die Überschrift sind auch hier sehr abstrakt und mit vereinfachten Formen dargestellt. Was hier besonders auffällt, dass für die Darstellung von Zahlen die internationalen Ziffernzeichen verwendet werden. Zwar kennt das Thailändische sehr wohl eigene Ziffernzeichen, diese werden jedoch im Alltag kaum eingesetzt.



Fazit

  • Zeitungen, Schilder etc. sind teilweise schwer zu lesen, weil die Schriftzeichen nicht einfach zu erkennen sind.

  • Glücklicherweise wird nicht gänzlich auf Zwischenräume verzichtet, um den Text zu gliedern.

  • Zahlen werden in der uns gewohnten Form dargestellt.

  • Jahreszahlen sind um 543 höher als bei uns üblich, weil die buddhistische Zeitrechnung entsprechend früher beginnt. Mehrmals war die Zahl 2547 zu lesen, was dem Jahr 2004 entspricht.


weiterlesen Literaturhinweise

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü